Raub- und Beutegut in Bibliotheken: FU Berlin

Ein Artikel aus dem Tagesspiegel über die Suche nach Büchern, die NS-Raubgut oder Beutegut sind, in den Bibliotheken der Freien Universität Berlin. Auch wenn die Freie Universität erst nach 1945 gegründet wurde, können dort trotzdem wie in vielen anderen Bibliotheken auch, auf Umwegen solche Bücher gelandet sein. Zu lesen auf der Website der FU: „Wir haben eine besondere Verantwortung“ von Jan Hambura.

(Gefunden auf netbib)

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Arbeit am Zahlenorakel

„Arbeit am Zahlenorakel“ hört sich auf jeden Fall interessanter an als „Arbeit am Computer“, aber leider hat das Deutsche keinen so schönen Begriff geschaffen und darum sitzen wir hier alle am PC oder so.

Paul Rojas hat für die Telepolis darüber geschrieben: „Rechenmaschine, Computer oder Elektronisches Gehirn? – Die Wandlungen eines Begriffs“.

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Berlinale Filmgespräche

Falls es noch jemand entgangen sein sollte: heute startet wieder die Berlinale. Das ganze Programm kann man hier durchstöbern, mit etwas Glück auch die eine oder andere Eintrittskarte bekommen.

Neben den Filmen ist auch die Reihe „Filmgespräche“ im Haus der Berliner Festspiele etwas Besonderes. Als letzte Veranstaltung dieses Programmteils gibt es am Freitag, 14.2.2014 um 15 Uhr den Film mit anschließendem Gespräch zur „New York Review of Books“: „In Untitled New York Review Of Books Documentary setzen Oscar-Preisträger Martin Scorsese, selbst Abonnent der ersten Stunde, und David Tedeschi einer der interessantesten und anspruchsvollsten Zeitschriften zu Kultur und Politik sowie ihrem legendären Herausgeber Robert Silvers ein Denkmal. Die Berlinale präsentiert den Dokumentarfilm als Work in progress. Im Anschluss begrüßt Rainer Rother, Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek und Sektionsleiter der Retrospektive, beide Regisseure sowie Robert Silvers und den NYREV-Verleger Rea Hederman zum Gespräch.“

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11 Schritte

Von der Doktorarbeit zum Buch in 11 Schritten ist eine Artikelserie von Angelika Schoder betitelt, die sie im MusErMeKu-Blog zur Zeit veröffentlicht.

Das MusErMeKu-Blog verdient trotz des wirklich fürchterlichen Namens ohnehin einen regelmäßigen Besuch. Die Kurzbeschreibung des Blogs sagt: „MusErMeKu steht für Museum, Erinnerung, Medien und Kultur. Der Blog beschäftigt sich mit unterschiedlichen Ausstellungsthemen und -konzepten, diskutiert museums- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen und untersucht gesellschaftliche Ereignisse. Ein besonderer Schwerpunkt liegt im Bereich der Erinnerungskultur.“
(P.S.: Zwischen DAS Blog und DER Blog steht es immer noch unentschieden.)

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Medizingeschichte in Dokumenten

Tobias Schwarz meldet bei den Netzpiloten, dass die Wellcome Library, die eine Sammlung zur Dokumentation der Geschichte der Medizin darstellt, mehr als 100.000 Bilder von Manuskripten, Zeichnungen und Fotos aus der eigenen Sammlung unter einer Creative Commons-Lizenz veröffentlicht. Hier kann man darin stöbern, aber auf der Website der Bibliothek gibt es auch eine Anleitung zur Benutzung der Sammlung.

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Krieg erzählen

Das Haus der Kulturen der Welt veranstaltet vom 20. bis 22. Februar die Thementage „Krieg erzählen“: „Wie können Texte, Bilder und Filme extreme Erfahrungen im Krieg vermitteln? Zu welchem Preis? Warum misslingen objektivierende Berichte so oft, und warum wählen so viele Berichterstatter subjektive Perspektiven? KRIEG ERZÄHLEN versammelt Kriegsberichterstatterinnen und Fotografen, Redakteure und Wissenschaftlerinnen, Soldaten und Menschenrechtlerinnen, Filmemacher und Zeuginnen aus Kriegs- und Krisengebieten, um in Panels und Zwiegesprächen über jenes „Making-of“ professioneller Berichterstattung zu diskutieren, von dem Nachrichtenkonsumenten in der Regel nichts erfahren. Die Gespräche werden ergänzt durch Lesungen und Dokumentarfilme.“ (aus der Ankündigung auf H|Soz|u|Kult)
Das vollständige Programm gibt es hier.

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Blumige Prosa

Über die Einwerbung von Drittmitteln und alle damit verbundenen Un- und Sinnhaftigkeiten wird ja immer wieder gern geschrieben, am Montag zum Beispiel von Stefan Kühl in der Taz: Einwerben von Forschungsmitteln : Prämierung guter Pläne

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Geist im Buch

„Über das geisteswissenschaftliche Buch wird viel diskutiert und wenig geforscht, ganz im Gegenteil zum naturwissenschaftlichen Buch, dem in jüngerer Zeit das umgekehrte Schicksal zuteil wurde. Diese Situation ist umso erstaunlicher, als die aktuellen Auseinandersetzungen über die Gegenwart und Zukunft des geisteswissenschaftlichen Buches im digitalen Zeitalter von historischen Vorannahmen geleitet sind, die einer genaueren Prüfung harren. Es drängt sich daher auf, die Geschichte des geisteswissenschaftlichen Buches im Rahmen eines dreitägigen internationalen Arbeitsgesprächs an der Humboldt-Universität zu Berlin umfassend in den Blick zu nehmen und damit einen Beitrag zur Versachlichung der Diskussion zu leisten.“

Vom 3. bis 5. April 2014 veranstalten Caspar Hirschi und Carlos Spoerhase im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum der Humboldt-Universität zu Berlin eine Konferenz zum Thema „Geist im Buch: Historische Formen und Funktionen des Buchs in den Geisteswissenschaften“. Mehr über den Inhalt und das Tagungsprogramm auf H|Soz|u|Kult oder der Konferenz-Website.

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Verbrannte Orte

9 Monate nach dem erfolgreichem Crowdfunding ist der Onlineatlas zu den nationalsozialistischen Bücherverbrennungen als Beta-Version online.  Er soll den Orten der Bücherverbrennung ein fotografisches Gesicht geben. Die ersten 7 Orte: Pirna, Dresden, Neubrandenburg, Neustrelitz, Rostock, Greifswald und Schwerin sind nun mit Panoramen und Hintergrundinformationen im Onlineatlas vertreten. Über 80 Plätze fehlen noch und sollen in den kommenden Monaten folgen. Hierfür wird noch Unterstützung gebraucht: Geld, um die restlichen Orte fotografieren zu können. Aber auch Hilfe bei den Texten, Infos zu einzelnen Orten sowie das zur Verfügung stellen von historischen Dokumenten. Auch kritisches Feedback ist erwünscht.

(aus der Mailingliste Inetbib)

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Erste DFG-geförderte Fachinformationsdienste

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet erstmals fünf „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ an wissenschaftlichen Bibliotheken ein. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG in seiner Dezember-Sitzung. Die jetzt bewilligten ersten fünf Fachinformationsdienste werden für geistes- und sozialwissenschaftliche Disziplinen eingerichtet; in den kommenden Jahren sollen Einrichtungen für weitere Fächer folgen. Die Einrichtung der „Fachinformationsdienste für die Wissenschaft“ wird in den kommenden drei Jahren die Förderung der Sondersammelgebiete an wissenschaftlichen Bibliotheken in Deutschland ablösen. Das Ziel der Förderung ist nicht mehr die Unterstützung eines möglichst vollständigen Literaturarchivs nach vorgeschriebenen Kriterien, sondern die Entwicklung von Informationsdienstleistungen unter spezieller Berücksichtigung der Forschungsinteressen der jeweiligen Fachcommunities. Das neue Förderprogramm ermöglicht Bibliotheken, Mittel flexibler zu verwenden sowie die Dienstleistungen, die über ihre Grundaufgaben hinausgehen, im engen Dialog mit den Fachcommunities zielgerichtet weiterzuentwickeln.

(Diese Sätze sind alle zitiert aus der DFG-Pressemitteilung auf idw-online.)

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