Drittmitteldruck

In „Information für die Wissenschaft“ Nr. 61 vom 30. Oktober 2013 ist ein Beitrag zum DFG-Dossier mit dem Titel „Von Drittmittel-Druck, Antragsflut und sekundärer Währung“ zu lesen, in dem es um das verschobene Gewicht der verschiedenen Finanzierungsquellen für die Wissenschaft geht und in dem es heißt: „Vor allem die Knappheit der Grundmittel erhöht den Druck zur Einwerbung von Drittmitteln und verschärft die Konkurrenz um Fördergelder. Das hat erhebliche Auswirkungen auf die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), ihre Rolle und auch auf ihre tägliche Förderarbeit.
Die DFG wird faktisch immer weiter in die Rolle eines Grundfinanziers von Forschung gedrängt. Sichtbarster Ausdruck: Die Zahl der Förderanträge und die Höhe der beantragten Fördermittel, insbesondere in der Einzelförderung, steigen noch schneller als das Förderbudget – die Bewilligungsquoten sinken dementsprechend. Immer öfter müssen daher selbst wissenschaftlich sehr überzeugende Anträge abgelehnt werden.“

Im Artikel ist auch der Link zum Dossier der DFG zu finden.

(Gefunden Twitter bei der Staatsbibliothek)

Update: Hans Ulrich Gumbrecht denkt in seinem Blog „Digital/Pausen“ bei der FAZ auf andere Art über das gleiche Thema nach: Intellektuelle Leidenschaft in der Drittmittel-Welt?

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